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Überblick über den Studienverlauf

Jeweils zum Wintersemester beginnt ein neuer Jahrgang das Studium an der Universität zu Köln. Er besteht aus einer Gruppe von etwa 30 deutschen und 30 französischen Teilnehmern. In Köln besuchen die Teilnehmer vier Semester lang gemeinsam mit den anderen Jurastudenten Vorlesungen im Zivil- und Strafrecht sowie im Öffentlichen Recht.

Darüber hinaus besuchen die Teilnehmer Zusatzveranstaltungen zum französischen Recht, fertigen eine Bachelorarbeit an und absolvieren ein Praktikum. Die zu erbringenden Leistungen richten sich nach einer eigenen Prüfungsordnung.

Für jedes Semester wird ein Stundenplan mit den zu besuchenden Vorlesungen und den zu erbringenden Leistungen vorgegeben. Sind alle Klausuren und Hausarbeiten bestanden, werden die Teilnehmer nach dem ersten Studienabschnitt nach Paris versetzt.

In Paris folgen die Teilnehmer einem besonderen, auf die internationale Ausrichtung des Studiengangs zugeschnittenen Stundenplan. Im französischen Recht hören die Teilnehmer vor allem Vorlesungen im Zivilrecht. Im Verwaltungs- und Strafrecht konzentriert sich die Wissensvermittlung auf die Grundlagen.

Im vierten Jahr belegen die Teilnehmer weitere zivilrechtliche Fächer, darunter das internationale Privatrecht, und wählen zwei Wahlfächer. Außerdem können sie auf Wunsch an Kursen in englischer, italienischer, russischer und spanischer Rechtsterminologie teilnehmen.

Die Studien- und Prüfungsordnung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln für das Fach Rechtswissenschaft sieht die Möglichkeit vor, die im Rahmen der Maîtrise/LL.B.-Prüfungen (Semester 1 bis 8) erbrachten Leistungen als Schwerpunktbereichsleistung anerkennen zu lassen.